Digitalisierung | Colorierung einer Zeichnung

21. November 2006 - Dienstag

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Auch in Zeiten von Painter, Illustrator, Sketch usw. gibt es Zeichnungen von Hand auf Papier. Aber diese möchte oder muss man manchmal digitalisieren, einfärben oder einfach nachbearbeiten. Wie immer gibt es dazu in Photoshop vielfältige Möglichkeiten, ich nutze eigentlich immer die folgende. Als erstes wird das Bild eingescannt, etwaige Flecken, Falten werden wegretuschiert und mit Apfel+shift+U dem Bild die Farbe geraubt. Dann lege ich zwei Kopien dieser Ebene (Hintergrund) an.

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Die erste zeichne ich mit einem kleinen Radius mit dem ‘Weichzeichner’ Werkzeug nur in den dunklen Bereichen weich (dabei fahre ich nur die Linien entlang). Die zweite Ebene zeichne ich mit einem größeren Radius weich, dabei zeichne ich von der Linie weg.

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Für diese beiden Ebenen liege ich jeweils eine Einstellungsebene mit Tonwertkorrektur (> Ebene > Einstellungsebene > Tonwertkorrektur…) an. In der Ebene in der ich nur die schwarzen Bereiche minimal weichgezeichnet hatte, erhöhe ich den Kontrast, dass nur die ganz dunklen Anteile übrig bleiben und wähle mit dem ‘Zauberstabwerkzeug’ die weißen Bereiche aus und schneide sie dann aus (je nach Bild, Bildgröße verpasse ich der Auswahl eine weiche Auswahlkante (> Auswahl > Weiche Auswahlkante) - übrigens ist die kleinstmögliche Größe nicht 1 Pixel, sondern 0,2 Pixel.

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Bei der anderen Ebene (die stark in den helleren Bereichen weichgezeichnete) arbeite ich über die Tonwertkorrektur die Mitteltöne heraus und reduziere die ganz dunklen Bereiche sehr stark um dann auch hier mit dem ‘Zauberstabwerkzeug’ die weißen Bereiche auszuschneiden. (Je nach Bild | Ergebnis könnte man ein Freistellen auch über eine Maske | Bereinigen der Maske erzielen). Im Anschluss reduziere ich bei den Ebenen die Deckkraft soweit, bis mir das Ergebnis zusagt - in meinem Beispiel lag die Deckkraft um die 50 Prozent bei allen Ebenen. Diese werden dann auf eine sichtbare reduziert (Apfel+shift+E) und dann zeichne ich noch einmal mit kleinem Radius und bei einer ganz kleinen Stärke noch ein mal die Linien vom dunklen in den helleren Bereich weich.

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Jetzt kommt der Hauptteil der Arbeit, das Einfärben der gewünschten Bereiche, dabei ist es egal, ob man ein einfarbiges Ergebnis oder etwas knallbuntes erzielen möchte. Um nachträglich immer noch die Kontrolle zu haben, lege ich für jeden Bereich eine eigene Ebene an (bei aufwändigeren Arbeiten kommen da schon mal über 100 zusammen) - dann kann man später die Ebenen verschieben, einzeln nachbearbeiten oder färben.
Die gewünschten Bereiche wähle ich mit dem ‘Lassowerkzeug’ aus und verpasse dieser Auswahl je nach Stelle und gewünschtem Ergebnis eine weiche Auswahlkante. Diese Auswahl kann man dann entweder einfarbig mit dem ‘Füllwerkzeug’ oder wie in meinem Fall mit einem Verlauf füllen.Hier kann man mit Transparenzen Farben mischen, übereinander lagern, Schatten anlegen und was einem noch so alles einfällt. Dadurch, dass ich ich jeden zu färbenden Bereich auf einer eigenen Ebene habe, kann ich bei Bedarf die Bereiche einfach duplizieren, in der Größe anpassen (Transformieren), die Deckkraft ändern, Ebenenstile hinzufügen, mit Mustern füllen usw…

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Wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, reduziere ich alle Ebenen auf eine sichtbare und zeichne die Übergange noch einmal vorsichtig nach, bzw. kann man mit einer Ebenenmaske dann noch einmal bestimmte Bereiche nachschärfen.

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1 Kommentar zu ::Digitalisierung | Colorierung einer Zeichnung::

  1.  
    21. Nov 2006 | 13:45
     

    […] Ein kleines Tutorial, wie man Zeichnungen in Photoshop nachbearbeiten | einfärben kann. (Wie immer wegen den Ladezeiten nur verlinkt.) […]

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