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Es gibt Bilder, die sind vom Motiv so gut, dass ein einfaches Scharfzeichnen oder unscharf Maskieren im LAB - Modus nicht ausreichend ist. Es gibt einen etwas aufwendigeren Weg um einem Bild an den richtigen Stellen die nötige Schärfe zu verleihen ohne unnötigerweise andere Stellen in Mitleidenschaft zu ziehen. Dazu schaut man sich im ‘Kanäle-Reiter’ die einzelnen Kanäle an und legt sich dann eine Kopie des Kanales mit dem größten Kontrast in einer neuen Ebene an (Apfel+A > Apfel+C > ‘Ebenen-Reiter’ auswählen > Apfel-V).
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Diese Ebene zeichnet (ich bin mir gerade nicht sicher, ob es das Wort mattiert gibt…) man dann weich mit dem Filter ‘Matter machen…’ ( > Filter > Weichzeichnungsfilter > Matter machen…).
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Hier hilft einfach nur ein wenig ausprobieren, wichtig ist, dass man keine einzelnen Pixel mehr erkennen kann (oder die Flächen verlaufen sind - ich kann es nicht besser formulieren). Ich lege mir bei solchen Arbeiten grundsätzlich Kopien (oder auch mehrere um zu variieren) an, dann kann man immer wieder einen Zwischenschritt wiederholen oder anpassen.
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Danach unterzieht man diese (am sinnigsten auch hier wieder nur einer Kopie der eben ‘mattierten’) Ebene einer Tonwertkorrektur (Apfel+L) um den Kontrast erneut zu erhöhen. Im Gegensatz zu meinem sonst »Weniger ist Mehr« Gepredige darf man hier ruhig kräftig an den Reglern schrauben.
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Auch hier sollte man wieder mit einer Kopie agieren und jetzt Photoshop die Konturen ermitteln lassen (über > Filter > Stilisierungsfilter > Konturen finden).
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Die so gefunden Konturen zeichnet man jetzt mit Gaußschen Weichzeichner (> Filter > Weichzeichnungsfilter > Gaußscher Weichzeichner…) weich. Auch hier muss man nicht unbedingt ganz vorsichtig sein.
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Erneut führt man dann eine Tonwertkorrektur durch um den Kontrast noch weiter zu verstärken. Jetzt dürfen keine ‘Zwischentöne mehr übrig bleiben - es zählen nur noch schwarz und weiß.
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Anschließend kehrt man die Ebene um (Apfel+I), wählt im ‘Kanäle-Reiter’ mit gedrückter Apfel-Taste den RGB-Kanal aus und hat automatisch eine Auswahl basierend auf dem Kanal.
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Jetzt muss man nur noch im ‘Ebenen-Reiter’ die ursprüngliche Ausgangsebene (Hintergrundebene) auswählen und die anderen deaktivieren - das Löschen der Zwischenschritte kann man sich sparen, denn nun wandelt man das Bild (die Ebene) in den LAB-Modus um und kann nun die Auswahl gezielt unscharf maskieren (> Filter > Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren…). Falls der oder die eine oder andere es noch nicht wissen, diese flimmernde Linien, die eine Auswahl deutlich machen kann man mit Apfel+H einfach ein- und ausblenden, auch wenn man gerade einen Filter aufgerufen hat - sonst kann man stellenweise ja gar nicht erkennen, wie das Schrauben an den Reglern sich nun auswirkt.
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Hier kann man noch mal gut die einzelnen Schritte zum kontrollierten Schärfen nachvollziehen. So kann man einem Bild die nötige Schärfe an den Stellen verleihen, an denen sie angebracht ist - ohne das Motiv an anderen Stellen unnötig zu manipulieren, bzw. könnte man dann auch anschließend die Auswahl umkehren und die Flächen nach Bedarf bearbeiten (Farbrauschen entfernen, Sättigung erhöhen, …)
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Technorati Tags: kontrolliertes Scharfzeichnen, Bilder schärfen, Photoshop, Tutorial
[…] Ich habe ein neues Tutorial zum kontrollierten Scharfzeichen verfasst. Da es etwas länger ist und ich viele Bilder verwendet habe, verlinke ich hier nur, um die Ladezeiten nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Das ganze Tutorial gibt es bei °PIXELCHEN. Gleichzeitig möchte ich hier noch einmal daran erinnern, das ich mich sehr über Mitschreiber freue… […]