Gerade Blinde | Taube | körperlich eingeschränkte oder sonstig behinderte Menschen sind auf die Nutzung des Internets angewiesen und gerade hier gilt der Spruch “Man ist nicht behindert, man wird behindert” ganz besonders. Dabei ist es gar nicht so schwer relativ gut zugängliche und nutzbare Webinhalte zu gestalten, wenn man sich ein paar Grundregeln zu Herzen nimmt. Aus einem Vortrag von mir zur barrierearmen Gestaltung mit einem Open Source CMS habe ich hier einmal ein paar grundsätzliche Gedanken zusammen gefasst.
Anwender
jung | alt
geübt | ungeübt
gute Augen | Augenfehler
sehbehindert | blind
hörend | eingeschränkte Hörfähigkeit | taub
geistig eingeschränkt
motorisch eingeschränkt
…
Kompromisse
Einen für alle Anwender komplett barrierefreien Internetauftritt gibt es nicht.
Grundregeln Design
klare Trennung von Inhalt und Design (Layout)
keine Tabellen für das Layout
Schriftgrößen in Prozent
skalierbares Layout
Alternativtexte für Objekte, Bilder, Grafiken, …
Sprungmarken zum Navigieren
keine Tastenkürzel
starke Kontraste
angemessene Schaltflächen
in mdst. zwei Punkten beim Rollover veränderte Links…
Grundregeln Inhalt
verständliches und einschätzbares Konzept
einheitliches Konzept auf allen Seiten (Unterseiten)
transparente Struktur
klare Benutzerführung
klare und angemessene Sprache (mehrsprachig?)
Alternativinhalte (Gebärdenfilme etc.)
Alternativtexte für Grafiken, Bilder, … (mit beschreibender Funktion)
lineare und semantisch korrekte Inhalte
Zusammenfassung am Anfang
Hilfen
Glossary
FAQ
…
Technorati Tags: Webdesign, Usability, Accessibility